Glühlichtbärbling – Rasbora pauciperforata

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Steckbrief Glühlichtbärbling
Wissenschaftlicher Name: Rasbora pauciperforata
Gebräuchlicher Name: Glühlichtbärbling
Familie: Cyprinidae
Herkunft: Asien
Länge: 5 bis 6 cm
Lebenserwartung: 3 bis  5 Jahre
Wasserwerte:
Temperatur: zwischen 21 bis 26°C
pH-Wert: zwischen 4,0 bis 7,5
Gesamthärte, GH: 1 bis 8
Karbonathärte, KH: 1 bis 8
Verhalten
Ernährung: Allesfresser
Beckenregion: Mitte/ Unten
Verhalten:
Friedlich
Anzahl: 8 Tiere
Pflegegrad: einfach
Aquarium
Volumen: 80 Liter

Merkmale und hilfreiche Informationen zur Pflege in Aquarien

Der Glühlichtbärbling, bekannt als Rasbora pauciperforata, ist eine attraktive und beliebte Süßwasserfischart in der Aquaristik. Diese Bärblinge erreichen eine Länge von etwa 5 bis 6 cm und sind für ihr auffälliges Aussehen bekannt – insbesondere für den leuchtenden, horizontalen Streifen, der sich von der Schnauze bis zum Schwanzflossenansatz erstreckt, der bei guter Beleuchtung und Gesundheit intensiv glüht.

Diese Fische sind friedlich und gesellig, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Gemeinschaftsaquarien macht. Sie zeigen ein lebhaftes Schwarmverhalten und eignen sich hervorragend für die Kombination mit anderen friedlichen kleinen Fischarten.

Natürlicher Lebensraum des Rasbora pauciperforata

Glühlichtbärblinge stammen aus Südostasien, wo sie in den Schwarz- und Klarwasserflüssen und Bächen Malaysias und Indonesiens zu finden sind. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst weiche, leicht saure Gewässer, die reich an Pflanzen und Versteckmöglichkeiten sind.

Wasseranforderungen für Rasbora pauciperforata

  • Temperatur: Ideale Wassertemperaturen liegen zwischen 21°C und 28°C.
  • pH-Wert: Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert von etwa 4,0 bis 7,5 wird bevorzugt.
  • Gesamthärte: Weiches bis mittelhartes Wasser ist ideal.

Haltungsanforderungen für den Glühlichtbärbling

Für Glühlichtbärblinge ist ein Aquarium mit mindestens 80 Litern empfohlen, da sie Schwarmfische sind und genügend Platz für ihre aktive Schwimmweise benötigen. Größere Becken bieten zusätzlichen Raum für das Schwarmverhalten und tragen zum Wohlbefinden der Fische bei.

Das Aquarium sollte reich an Pflanzen sein, um natürliche Versteckmöglichkeiten und Ruhezonen zu schaffen. Feinblättrige Pflanzen, Moos und schwimmende Pflanzen sind ideal, um eine Umgebung ähnlich ihrem natürlichen Lebensraum zu simulieren. Eine moderate Beleuchtung, die eine naturnahe Umgebung schafft, ist zu empfehlen.

Ein dunkler Bodengrund kann helfen, die Farben der Glühlichtbärblinge hervorzuheben. Feiner Sand oder abgerundeter Kies eignet sich gut als Substrat.

Beckengenossen für Rasbora pauciperforata

Glühlichtbärblinge sind friedliche Fische und können gut mit anderen kleinen, friedlichen Fischarten vergesellschaftet werden. Gute Beckenpartner können Neonsalmler, andere kleine Rasbora-Arten, kleine Panzerwelse und Zwergbuntbarsche sein. Vermeiden Sie die Kombination mit großen oder aggressiven Fischen.

Was fressen Glühlichtbärblinge?

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für die Gesundheit der Glühlichtbärblinge. Sie nehmen gerne hochwertiges Flockenfutter, Mikropellets und kleine lebende oder gefriergetrocknete Futtermittel wie Daphnien oder Artemia an.

Vermehrung von Rasbora pauciperforata

Wählen Sie gesunde, geschlechtsreife Exemplare für die Zucht aus. Glühlichtbärblinge erreichen die Geschlechtsreife meist im Alter von etwa 6 bis 12 Monaten. Richten Sie ein separates Zuchtbecken ein, um optimale Bedingungen zu schaffen und die Überlebenschancen der Nachkommen zu erhöhen. Ein Becken von 20 bis 30 Litern kann ausreichend sein.

Das Zuchtbecken sollte sauberes, weiches Wasser mit einem leicht sauren pH-Wert (zwischen 6,0 und 7,0) haben. Die Temperatur kann leicht erhöht werden, idealerweise auf 26°C bis 28°C. Das Zuchtbecken sollte feinblättrige Pflanzen oder ein Laichsubstrat wie Moos enthalten, auf denen die Fische ihre Eier ablegen können. Eine sanfte Filterung, die eine übermäßige Wasserbewegung vermeidet, ist zu empfehlen.

Anregung der Laichbereitschaft

Füttern Sie die Zuchtfische mit einer abwechslungsreichen, hochwertigen Diät, um ihre Kondition zu verbessern und die Laichbereitschaft zu fördern. Lebend- oder Frostfutter wie Daphnien, Artemia oder Mikrowürmer sind ideal. Regelmäßige, teilweise Wasserwechsel im Zuchtbecken können helfen, die Bedingungen der natürlichen Laichsaison nachzuahmen und die Fische zum Laichen anzuregen.

Der Laichprozess

Glühlichtbärblinge paaren sich normalerweise in den frühen Morgenstunden. Das Männchen lockt das Weibchen zu einem geeigneten Laichplatz, normalerweise in der Nähe der Pflanzen oder des Laichsubstrats. Das Weibchen legt mehrere Eier, die vom Männchen befruchtet werden. Die Eier werden an Pflanzen oder im Moos abgelegt. Dieser Prozess kann sich über einige Stunden erstrecken.

Pflege der Brut

Nach dem Laichen sollten die Elternfische aus dem Zuchtbecken entfernt werden, um das Risiko des Eifressens zu minimieren. Die Eier schlüpfen normalerweise innerhalb von 24 bis 36 Stunden. Die Larven sind anfangs sehr klein und benötigen feines Aufzuchtfutter wie Infusorien, spezielle Aufzuchtfutter oder frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien.

Halten Sie das Wasser sauber und stabil, um das Wachstum und die Entwicklung der Jungfische zu unterstützen.

Die Jungfische wachsen schnell und können nach einigen Wochen auf größere Futtermittel umgestellt werden. Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend für eine gesunde Entwicklung.

 

 

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