Firelinebärbling – Danio sondhii

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Firelinebärbling, Danio sondhii (Devario sondhii) , Pflege, Steckbrief
Steckbrief Firelinebärbling
Wissenschaftlicher Name: Danio sondhii
Gebräuchlicher Name: Firelinebärbling
Familie: Danionidae
Herkunft: Asien
Länge: 5 bis 7 cm
Lebenserwartung: 3 bis  7 Jahre
Wasserwerte:
Temperatur: zwischen 19 bis 26°C
pH-Wert: zwischen  6,5 bis 7,5
Gesamthärte, GH: 2 bis 15
Karbonathärte, KH: 2 bis 12
Verhalten
Ernährung: Allesfresser
Beckenregion: Mitte/ Oben
Verhalten:
Friedlich
Anzahl: 5 Tiere
Pflegegrad: einfach
Aquarium
Volumen: 60 Liter

Der Firelinebärbling, wissenschaftlich als Danio sondhii oder Devario sondhii bekannt, ist eine weniger bekannte, aber faszinierende Art unter den Bärblingen. Diese Art stammt aus Südostasien und ist für Aquarienliebhaber interessant aufgrund ihrer lebhaften Farben und ihres aktiven Schwimmverhaltens. Im Folgenden wird eine detaillierte Übersicht über den Firelinebärbling gegeben, einschließlich Informationen zu seinen Merkmalen, seinem natürlichen Lebensraum, den idealen Wasserbedingungen, Haltungsanforderungen, geeigneten Beckengenossen, Ernährungsgewohnheiten und Zuchtinformationen.

Merkmale und hilfreiche Informationen zur Pflege in Aquarien

Der Firelinebärbling erreicht eine Körperlänge von etwa 5 bis 7 cm. Er zeichnet sich durch seine schlanke Körperform und das auffällige Muster aus leuchtenden Längslinien auf einem dunkleren Hintergrund aus. Diese dynamische Färbung macht ihn zu einem auffallenden Bewohner in jedem Aquarium.

Natürlicher Lebensraum des Danio sondhii (Devario sondhii)

Danio sondhii ist in den Flüssen und Bächen des südöstlichen Asiens beheimatet, insbesondere in Gebieten um Thailand. Diese Gewässer sind oft klar und fließend, mit einer Fülle von Pflanzen und anderen natürlichen Versteckmöglichkeiten.

Wasseranforderungen für den Firelinebärbling

Die idealen Wasserbedingungen für den Firelinebärbling sind:

  • pH-Wert: Zwischen 6,5 und 7,5.
  • Gesamthärte: Weich bis mittelhart.
  • Temperatur: Ideal zwischen 19 und 26 Grad Celsius.
  • Regelmäßige Wasserwechsel sind notwendig, um die Wasserqualität aufrechtzuerhalten.

Haltungsanforderungen für den Firelinebärbling

Ein Aquarium mit einem Volumen von mindestens 60 Litern wird empfohlen, da der Firelinebärbling ein aktiver Schwimmer ist. Sie sollten in Gruppen von mindestens 6 bis 10 Individuen gehalten werden, um ihr Sozialverhalten zu fördern. Das Aquarium sollte reich an Pflanzen sein und Strukturen wie Wurzeln oder Steine für zusätzliche Verstecke bieten.

Beckengenossen für den Firelinebärbling

Danio sondhii ist ein im Allgemeinen friedlicher Fisch, der gut mit anderen kleinen bis mittelgroßen, friedlichen Fischarten zusammenleben kann. Geeignete Beckengenossen umfassen andere Bärblingsarten, Rasboras, Tetras und kleinere Welse. Aggressive oder sehr große Fische sollten vermieden werden, um Stress zu vermeiden.

Was fressen Firelinebärblinge?

Der Firelinebärbling ist ein Allesfresser. Eine ausgewogene Ernährung, die sowohl pflanzliche als auch tierische Bestandteile umfasst, ist für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden essentiell. Hochwertiges Trockenfutter, wie Flocken oder Granulat, zusammen mit regelmäßigen Portionen von Lebend- oder Gefrierfutter wie Daphnien, Mückenlarven oder Artemia, sorgen für eine vielseitige Diät. Die Fütterung sollte zwei bis drei Mal täglich in kleinen Mengen erfolgen, um Überfütterung zu vermeiden und die Wasserqualität zu erhalten.

Vermehrung von Danio sondhii

Die Zucht des Firelinebärblings kann eine Herausforderung darstellen, ist aber in einem gut eingerichteten Aquarium möglich. Ein separates Zuchtbecken mit weichem, leicht saurem Wasser und feinfiedrigen Pflanzen oder einem Laichgitter ist ideal. Die Fische zeigen vor der Zucht oft ein balzähnliches Verhalten, bei dem das Männchen das Weibchen zur Eiablage anregt. Nach dem Laichen sollten die Elternfische entfernt werden, um das Fressen der Eier zu verhindern. Die Aufzucht der Jungfische erfordert feine Futtersorten wie Infusorien oder frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien.

Vorbereitung des Zuchtbeckens

Ein separates Zuchtbecken ist essentiell, um optimale Bedingungen für die Laichbereitschaft und den Schutz der Eier zu schaffen. Ein kleineres Becken, etwa 20 bis 40 Liter, kann ausreichend sein. Es ermöglicht eine bessere Kontrolle der Bedingungen und erleichtert das Auffinden und Schützen der Eier. Weiches, leicht saures Wasser mit einem pH-Wert von etwa 6,5 bis 7,0 ist ideal. Die Temperatur sollte leicht erhöht werden, idealerweise zwischen 24 und 27 Grad Celsius, um die Laichbereitschaft zu fördern.

Das Zuchtbecken sollte feinfiedrige Pflanzen oder ein Laichgitter enthalten. Diese dienen als Ablageplatz für die Eier. Alternativ kann auch ein kiesiger oder sandiger Bodengrund verwendet werden, falls die Art dazu neigt, Eier am Boden abzulegen. Eine sanfte Filtration, die das Wasser sauber hält, ohne starke Strömungen zu erzeugen, ist notwendig. Ein Schwammfilter ist oft eine gute Wahl.

Auswahl und Vorbereitung der Zuchtfische

Männchen sind oft schlanker und lebhafter gefärbt, während Weibchen voller erscheinen, besonders wenn sie laichbereit sind. Die Fische sollten vor der Zucht mit hochwertigem Futter, einschließlich Lebend- und Gefrierfutter, konditioniert werden, um ihre Gesundheit zu verbessern und die Laichbereitschaft zu erhöhen.

Die Erhöhung der Temperatur und regelmäßige Wasserwechsel können die Laichbereitschaft anregen. Manchmal wird auch ein simulierter Regen durch sanftes Besprühen der Wasseroberfläche verwendet, um die natürlichen Laichbedingungen nachzuahmen. Während des Laichens verfolgt das Männchen das Weibchen aktiv und animiert es zur Eiablage, oft in Pflanzen oder am Substrat. Nach dem Laichvorgang sollten die Elternfische entfernt werden, um das Fressen der Eier oder Jungfische zu verhindern.

Pflege der Brut

Die Eier schlüpfen normalerweise innerhalb von 24 bis 48 Stunden, abhängig von der Temperatur. Die Jungfische benötigen anfänglich sehr feines Futter wie Infusorien. Nach einigen Tagen können sie auf größere Futtersorten wie frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien umgestellt werden. Die Aufrechterhaltung einer hohen Wasserqualität ist entscheidend für das Überleben und die gesunde Entwicklung der Jungfische. Regelmäßige, vorsichtige Wasserwechsel und die Überwachung der Wasserparameter sind erforderlich.